Ein Angebot der Evotec GmbH, Arnsberg

Was ist Make-or-Buy, und wofür ist der Rechner da?

Der Rechner vergleicht zwei Wege für dasselbe Teil: es auf der eigenen Maschine zu fräsen oder es nach einem vorliegenden Angebot zu vergeben. Er arbeitet nur mit Ihren Zahlen und zeigt, bei welcher Losgröße sich das Ergebnis dreht. Preise der Evotec GmbH enthält er nicht. Wir kennen Ihre Sätze nicht und speichern sie nicht.

Nützlich ist er, wenn ein Angebot vorliegt, wenn eine Maschine voll läuft und Sie Teile zum Abgeben suchen – oder wenn Sie bei einem neuen Teil entscheiden, ob Sie Programm, Vorrichtung und Anlauf selbst tragen.

Wessen Zahlen im Rechner stehen

  • Rechnung folgt zwingend aus Ihren Eingaben.
  • Richtlinie nennt Begriff oder Kostengliederung mit Nummer, etwa VDI 3258.
  • Faustregel meint einen Erfahrungswert aus Fachbüchern – in diesem Rechner kommt keiner vor.
  • Evotec-Wert gibt es hier nicht – keine Preise, keine Zeiten von uns.

Der Make-or-Buy-Rechner

Tragen Sie Ihre Zahlen ein oder laden Sie ein Beispiel. Mit Stern markierte Felder braucht der Vergleich, alle anderen machen ihn genauer.

Ohne eingeschaltetes JavaScript bleibt das Formular leer. Nachvollziehen lässt sich der Vergleich trotzdem: Vier Rechenbeispiele mit allen Zwischenschritten stehen weiter unten auf dieser Seite.

Beispiel laden (in Minuten Maschinenzeit)

Beträge eingeben in

Jeder Betrag in Minuten Ihres Maschinenstundensatzes, jeder Satz in Prozent davon – so rechnen Sie ohne Eurobeträge.

1Mengengerüst
2Ihre Fertigung

Maschinenstundensatz

Bezugsgröße: 1 Maschinenstunde = 60 Minuten

Nur wenn die Maschine sonst ausgelastet ist: der Deckungsbeitrag, den eine Stunde mit anderen Teilen bringt. Er gilt für jede Stunde, die das Teil die Maschine belegt.

Programmierung, Prüfung und Vorrichtung
3Angebot für die Vergabe

Programm, Vorrichtung, Erstmuster – was das Angebot einmal berechnet.

4Für Ihre Anfrage (optional)

Nur diese Angaben und das Mengengerüst gehen mit „In Anfrage übernehmen“ ins Formular – keine Sätze, keine Zeiten.

Ihre Eingaben werden nicht übertragen und nicht gespeichert.

Kosten je Stück im Vergleich

Noch nicht gerechnet. Tragen Sie mindestens die Felder mit Stern ein oder laden Sie links ein Beispiel.

Vorprüfung, keine Zusage. Maßgeblich ist unser Angebot nach Prüfung Ihrer Zeichnung. Rechenweg: Kosten je Stück K(n) = A / n + b für jeden Weg, Schnittpunkt n* = (A_E − A_F) / (b_F − b_E). Die Quelle jeder Formel steht in der Regeltabelle des Rechners.

Alle Formeln des Rechners mit Herkunft (Regeltabelle)

Diese Tabelle ist die Grundlage jeder Aussage im Ergebnis (Stand 26.09.2026). Kursiv stehen die Größen, die aus Ihren Eingaben stammen; ein Eintrag ohne Quellenangabe erscheint im Ergebnis nicht.

Rechenregeln
WannFormelAussage im ErgebnisStufeQuelle
immerU = L · JÜber die Laufzeit fallen U Lose an; einmalige Beträge verteilt der Rechner gleichmäßig auf diese Lose.RechnungArithmetik: Zahl der Lose = Lose je Jahr × Laufzeit in Jahren; Umlage einmaliger Beträge je Los
Programmier- und AV-Zeit „einmalig für das Teil“t_P′ = t_P / UDas Programm entsteht einmal und wird auf U Lose verteilt: t_P′ h je Los.RechnungArithmetik: Umlage der einmaligen Programmier- und AV-Zeit auf die Lose der Laufzeit
Programmier- und AV-Zeit „bei jedem Los neu“t_P′ = t_PProgrammier- und AV-Zeit fallen bei jedem Los neu an: t_P′ h je Los.RechnungArithmetik: keine Umlage, die Zeit gehört vollständig zum einzelnen Los
Programmiert wird an der Maschinet_P′ wird mit (k_M + k_O) bewertet und zählt zur Maschinenzeit HProgrammiert wird an der Maschine: Die Zeit belegt die Maschine, darum rechnet der Rechner sie mit Maschinenstundensatz und Opportunitätskosten statt mit dem AV-Satz.RechnungZuordnung der Belegungszeit zum Betriebsmittel nach REFA-Methodenlehre; Arithmetik
immerA_E = t_R · (k_M + k_O) + t_P′ · k_P + W / UFester Anteil je Los in der Eigenfertigung – Rüsten, Programmieren und Anteil der Vorrichtung: A_E.RichtlinieZeitgliederung in Rüstzeit und Zeit je Einheit nach REFA-Methodenlehre (Auftragszeit T = t_r + m · t_e); Bewertung der Maschinenzeit mit dem Maschinenstundensatz nach VDI 3258 Blatt 1 (1962) und Blatt 2 (1964)
immerb_E = t_S / 60 · (k_M + k_O) + t_Q / 60 · k_Q + m_EAnteil je Stück in der Eigenfertigung – Laufzeit, Prüfen und Handhaben, Material: b_E.RichtlinieZeit je Einheit nach REFA-Methodenlehre, bewertet mit dem Maschinenstundensatz nach VDI 3258 Blatt 1 (1962) und dem Prüfsatz; Materialanteil laut Ihrer Eingabe
immerA_F = F_F / U + B + t_W · k_QFester Anteil je Los bei Vergabe – Einmalkosten des Angebots anteilig, Bestellaufwand, Wareneingangsprüfung: A_F.RechnungArithmetik: Umlage der Einmalkosten auf die Lose der Laufzeit; Prüfzeit bewertet mit Ihrem Prüfsatz
immerb_F = p_FAnteil je Stück bei Vergabe – der Stückpreis laut Angebot: b_F.RechnungIhre Eingabe aus dem vorliegenden Angebot; der Rechner enthält keine Preise der Evotec GmbH
immerK(n) = A / n + bKosten je Stück bei n Stück je Los: Eigenfertigung K_E, Vergabe K_F.RechnungArithmetik: fester Anteil je Los geteilt durch die Losgröße plus Anteil je Stück
b_F > b_E und A_E > A_F: Schnittpunkt n* größer als 1n* = (A_E − A_F) / (b_F − b_E)Die Kurven schneiden sich bei n* = n* Stück: Bis n_bis Stück je Los ist die Vergabe niedriger, ab n_ab Stück die Eigenfertigung.RechnungArithmetik: Gleichsetzen K_E(n) = K_F(n) und Auflösen nach n
b_F < b_E und A_E < A_F: Schnittpunkt n* größer als 1n* = (A_E − A_F) / (b_F − b_E)Die Kurven schneiden sich bei n* = n* Stück: Bis n_bis Stück je Los ist die Eigenfertigung niedriger, ab n_ab Stück die Vergabe.RechnungArithmetik: Gleichsetzen K_E(n) = K_F(n) und Auflösen nach n
n* ist eine ganze ZahlK_E(n*) = K_F(n*)Bei genau n* Stück je Los kosten beide Wege gleich viel.RechnungArithmetik: Am Schnittpunkt sind beide Stückkosten gleich
rechnerischer Schnittpunkt zwischen 0 und 1 Stück0 < n* ≤ 1Rechnerisch schneiden sich die Kurven schon bei n* Stück; bei jeder ganzen Losgröße darüber ist die Seite niedriger.RechnungArithmetik: Losgrößen sind ganze Zahlen ab 1
A_E ≤ A_F und b_E ≤ b_F, nicht beide gleichkein Schnittpunkt mit n* > 0Die Kurven schneiden sich bei keiner Losgröße: Die Eigenfertigung ist bei jeder Losgröße niedriger.RechnungArithmetik: fester Anteil und Anteil je Stück der Eigenfertigung liegen beide nicht höher als bei Vergabe
A_E ≥ A_F und b_E ≥ b_F, nicht beide gleichkein Schnittpunkt mit n* > 0Die Kurven schneiden sich bei keiner Losgröße: Die Vergabe ist bei jeder Losgröße niedriger.RechnungArithmetik: fester Anteil und Anteil je Stück der Vergabe liegen beide nicht höher als in der Eigenfertigung
A_E = A_F und b_E = b_FK_E(n) = K_F(n) für jedes nBeide Wege kosten bei jeder Losgröße gleich viel – die Entscheidung fällt an den Punkten, die der Rechner nicht erfasst.RechnungArithmetik: gleiche feste Anteile und gleiche Anteile je Stück
immerH = t_R + n · t_S / 60 (+ t_P′, wenn an der Maschine programmiert wird)Bei Vergabe werden je Los H h Maschinenzeit frei, im Jahr H · L h.RichtlinieBelegungszeit des Betriebsmittels nach REFA-Methodenlehre: Rüstzeit plus Menge × Zeit je Einheit
Opportunitätskosten k_O angegebenH · k_OMit Ihren Opportunitätskosten ist diese Maschinenzeit H · k_O je Los wert, H · k_O · L im Jahr – der Betrag ist in den Kosten der Eigenfertigung schon enthalten.RechnungEntscheidungsrechnung bei Engpass: verdrängter Deckungsbeitrag als Opportunitätskosten (Kosten- und Leistungsrechnung); Arithmetik
Hinweise im Ergebnis
WannHinweisStufeQuelle
immerEin Maschinenstundensatz nach VDI 3258 enthält unter anderem kalkulatorische Abschreibung und Zinsen, Raum-, Energie- und Instandhaltungskosten. Bleibt die Maschine ohnehin im Haus, entfallen Abschreibung, Zinsen und Raumkosten bei einer Vergabe nicht; für eine kurzfristige Entscheidung setzen Sie deshalb nur an, was wirklich wegfällt.RichtlinieVDI 3258 Blatt 1 (1962): Bestandteile des Maschinenstundensatzes; Entscheidungsrechnung mit entscheidungsrelevanten Kosten
immerIn der Maschinenstundensatzrechnung nach VDI 3258 wird der Lohn des Bedieners getrennt verrechnet. Binden Rüsten und Überwachen bei Ihnen Personal, rechnen Sie mit einem Satz, der Maschine und Bedienung zusammen abdeckt.RichtlinieVDI 3258 Blatt 1 (1962): Maschinenstundensatz aus den maschinenabhängigen Kosten, Fertigungslohn getrennt
Rüstzeit über 100 h oder Stückzeit über 10.000 minGelesen als: Rüstzeit tr_gelesen h, Stückzeit ts_gelesen min. Das ist ungewöhnlich groß. Ein Punkt gilt hier als Tausendertrenner (1.250 = 1250); für Dezimalstellen schreiben Sie ein Komma (1,25).RechnungEingabeprüfung: Schreibweise der Zahlen (Punkt = Tausendertrenner, Komma = Dezimaltrenner)
Material je Stück nicht angegebenMaterial je Stück fehlt: Die Eigenfertigung ist ohne Material gerechnet, der Stückpreis eines Angebots enthält es in der Regel. Tragen Sie Ihren Materialanteil nach, sonst fällt der Vergleich zu Gunsten der Eigenfertigung aus.RechnungVergleichbarkeit der Kostenbasis: beide Seiten mit denselben Bestandteilen (Arithmetik)
immerVergleichen Sie Gleiches mit Gleichem: Deckt der Stückpreis Material, Entgraten, Verpackung und Fracht ab? Was darin fehlt, gehört in die Beschaffungskosten je Los.RechnungVergleichbarkeit der Kostenbasis: beide Seiten mit denselben Bestandteilen (Arithmetik)
Was der Rechner nicht erfasst
PunktWarum er zähltEinordnung
Kapazität und TerminOb Ihre Maschine im Bedarfszeitraum überhaupt frei ist und ob ein Lieferant Ihren Takt hält, steht in keiner Stückkostenkurve.qualitatives Kriterium der Entscheidung Eigenfertigung oder Fremdbezug
Wissen und AbhängigkeitWer ein Teil dauerhaft vergibt, verlagert auch Erfahrung mit dem Teil. Ein zweiter Bezugsweg oder ein Rahmen mit klaren Abrufen begrenzt die Abhängigkeit.qualitatives Kriterium der Entscheidung Eigenfertigung oder Fremdbezug
Qualitätsrisiko beim WechselEin neues Fertigungsverfahren oder ein neuer Lieferant muss seine Teile erst unter Beweis stellen; Aufwand für Freigabe und Anlauf setzen Sie als Einmalkosten an.qualitatives Kriterium; als Einmalkosten F_F rechenbar
Kapitalbindung und BestandGroße Lose senken den festen Anteil je Stück, binden aber Material und Fertigteile im Lager. Zins und Lagerkosten des Bestands rechnet der Rechner nicht.qualitatives Kriterium; Bestandskosten sind nicht Teil der Stückkostenkurve
Kosten, die nicht wegfallenPersonal, Maschine und Hallenfläche bleiben meist, auch wenn ein Teil wegfällt. Was davon wirklich frei wird, entscheidet über die Sätze, die Sie eintragen.Entscheidungsrechnung mit entscheidungsrelevanten Kosten (Kosten- und Leistungsrechnung)
  • Rechnung: folgt zwingend aus Ihren Eingaben, mit den Grundrechenarten – ohne Annahme von uns.
  • Richtlinie: Begriff oder Kostengliederung aus einer Richtlinie mit Nummer (VDI 3258).
  • Faustregel: ein Richtwert aus Fachbüchern, nur mit Quellenangabe. Der Rechner verwendet derzeit keinen.
  • Evotec-Wert: Wert der Evotec GmbH mit Datum. Der Rechner verwendet keinen: Er enthält weder Preise noch Zeiten von uns.

Der Rechenweg, offen gelegt

Jeder Weg hat einen festen Anteil je Los und einen Anteil je Stück. Der feste Anteil verteilt sich auf die Stücke des Loses; so entstehen zwei Kurven, die sich höchstens einmal schneiden – am Schnittpunkt n* kosten beide Wege gleich viel.

AE = tR · (kM + kO) + tP′ · kP + W / U

Eigenfertigung je Los: Rüsten, Programmieren (einmalig: tP′ = tP / U), Vorrichtung über U = L · J Lose verteilt.

bE = tS / 60 · (kM + kO) + tQ / 60 · kQ + mE

Eigenfertigung je Stück: Laufzeit, Prüfen und Handhaben, Material.

AF = FF / U + B + tW · kQbF = pF

Vergabe: Einmalkosten anteilig, Bestellaufwand und Wareneingangsprüfung je Los; je Stück der Angebotspreis.

K(n) = A / n + bn* = (AE − AF) / (bF − bE)

Die Zeitgliederung folgt der REFA-Methodenlehre, die Bewertung der Maschinenzeit dem Maschinenstundensatz nach VDI 3258 (Blatt 1 von 1962, Blatt 2 von 1964 – alt, die Begriffe sind in der Kalkulation weiter üblich).

Der Schnittpunkt hängt nur von Verhältnissen ab: Steigen alle Beträge im selben Maß, bleibt n* an derselben Stelle. Darum rechnen die Beispiele in Minuten Maschinenzeit statt in Euro.

Skizze: Stückkosten von Eigenfertigung und Vergabe über der Losgröße Schema ohne Zahlen: Die Kurve der Eigenfertigung beginnt bei kleinen Losen hoch und fällt steil, weil sich Rüsten und Programmieren auf mehr Stück verteilen; die Kurve der Vergabe beginnt niedriger und verläuft flacher. Links vom Schnittpunkt n* ist die Vergabe niedriger, rechts davon die Eigenfertigung. Beide Kurven nähern sich ihrem Anteil je Stück. Losgröße n je Los (logarithmisch) Kosten je Stück 1 10 100 1.000 Anteil je Stück, eigen (b_E) Stückpreis Vergabe (b_F) Schnittpunkt n* n* Eigenfertigung Vergabe Vergabe niedriger Eigenfertigung niedriger Skizze: Stückkosten von Eigenfertigung und Vergabe über der Losgröße Schema ohne Zahlen: Die Kurve der Eigenfertigung beginnt bei kleinen Losen hoch und fällt steil, die Kurve der Vergabe beginnt niedriger und verläuft flacher. Links vom Schnittpunkt n* ist die Vergabe niedriger, rechts davon die Eigenfertigung. Gestrichelt die Anteile je Stück, denen sich beide Kurven nähern: der Stückpreis der Vergabe und der eigene Anteil je Stück. Losgröße n je Los (logarithmisch) Kosten je Stück 1 10 100 1.000 n* Eigenfertigung Vergabe Vergabe niedriger Eigenfertigung niedriger Stückpreis der Vergabe eigener Anteil je Stück n*: beide Wege kosten gleich viel
Skizze: Stückkosten beider Wege über der Losgröße. Links vom Schnittpunkt ist die Vergabe niedriger, rechts die Eigenfertigung; Schema ohne Zahlen.

1Durchgerechnet: Wiederholteil, Maschine frei

Annahmen in Minuten Maschinenzeit, frei gewählt: 50 Stück je Los, 4 Lose im Jahr, 2 Jahre · Rüsten 2,5 h, Stückzeit 6 min, Prüfen 1 min · Programm 3 h einmalig · AV- und Prüfsatz 80 % (48 min je Stunde) · Material 3 min · Angebot: 12 min je Stück, 120 min einmalig, 30 min Bestellaufwand, 0,5 h Wareneingangsprüfung

  1. U = 4 · 2 = 8 Lose; Programm je Los 3 h / 8 = 0,375 h, zu 48 min je Stunde 18 min
  2. AE = 2,5 · 60 + 18 = 168 min · bE = 6 + 0,8 + 3 = 9,8 min
  3. AF = 120 / 8 + 30 + 0,5 · 48 = 69 min · bF = 12 min
  4. n* = (168 − 69) / (12 − 9,8) = 45 Stück
  5. bei 50 Stück: KE = 168 / 50 + 9,8 = 13,16 min, KF = 69 / 50 + 12 = 13,38 min

Ab 46 Stück je Los ist die Eigenfertigung niedriger, bis 44 Stück die Vergabe. Bei 50 Stück liegt sie um 11 min je Los darunter; eine Vergabe würde 7,5 h Maschinenzeit je Los frei machen.

Vier Fälle im Vergleich

Ergebnisse der Beispiele in Minuten Maschinenzeit; „Beispiel laden“ im Rechner setzt dieselben Annahmen ein
Größe1: frei2: ausgelastet3: Vorrichtung4: Programm je Los
Losgröße n5050400400
AE je Los168243372628
bE je Stück9,812,84,44,4
AF je Los6969144,67144,67
bF je Stück12125,55,5
Schnittpunkt n*45keiner206,7439,4
KE bei n13,1617,665,335,97
KF bei n13,3813,385,865,86
niedriger bei neigenVergabeeigenVergabe
  • Fall 2: Mit 50 % Opportunitätskosten je belegter Stunde ist die Vergabe bei jeder Losgröße niedriger; die 7,5 h je Los sind 225 min wert.
  • Fall 3 und 4: Entsteht das Programm des Vorrichtungsteils bei jedem Los neu, wandert n* von 206,7 auf 439,4 Stück – bei 400 Stück liegt dann die Vergabe vorn.

Was der Rechner nicht erfasst

Eine Stückkostenkurve beantwortet die Kostenfrage, nicht die ganze Entscheidung. Diese sechs Punkte gehören dazu.

01

Voll- oder Teilkosten?

Dauerhaft gerechnet gehört der volle Maschinenstundensatz nach VDI 3258 hinein. Bleibt die Maschine ohnehin, zählt kurzfristig nur, was bei Vergabe wegfällt – Abschreibung, Zinsen und Raum nicht.

02

Kapazität und Termin

Ob Ihre Maschine im Bedarfszeitraum frei ist und ein Lieferant Ihren Takt hält, zeigt keine Kurve – das klärt die Anfrage.

03

Wissen und Abhängigkeit

Mit dem Teil wandert Erfahrung aus dem Haus. Ein Rahmen mit klaren Abrufen oder eine zweite Bezugsquelle begrenzt die Abhängigkeit.

04

Qualitätsrisiko beim Wechsel

Ein neuer Lieferant muss seine Teile erst unter Beweis stellen. Freigabe und Anlauf tragen Sie als Einmalkosten ein.

05

Kapitalbindung und Bestand

Große Lose senken den festen Anteil je Stück, binden aber Material und fertige Teile; Zins und Lagerkosten fehlen in der Kurve.

06

Änderungen am Teil

Im eigenen Haus ist eine Änderung oft schnell eingearbeitet, bei Vergabe läuft sie über Index, Angebot und Freigabe.

Ergebnis als Kapazitätsanfrage

Mit „In Anfrage übernehmen“ gehen nur Losgröße, Lose je Jahr, Laufzeit, Termin und gewünschte Auftragsform ins Formular. Kostensätze, Zeiten und das Ergebnis des Vergleichs bleiben in Ihrem Browser.

Damit prüfen wir, ob das Teil mit unseren Maschinen in Ihrem Takt machbar ist; die Zeichnung hängen Sie im Formular an. Unser Angebot tragen Sie danach als Stückpreis, Einmalkosten und Bestellaufwand in den Rechner ein.

So sieht der übertragene Text aus

[Make-or-Buy-Rechner, 26.09.2026]
Ergebnis: Mengengerüst für eine Kapazitätsanfrage – 50 Stück je Los, 4 Lose je Jahr, Laufzeit 2 Jahre, zusammen rund 400 Stück.
Offene Punkte: erstes Los benötigt bis 15.01.2027; gewünschte Auftragsform: Rahmenauftrag mit Abrufen
Bitte prüfen: Kapazität und Takt für dieses Mengengerüst anhand der Zeichnung. Kostensätze und Zeiten aus dem Rechner sind nicht übertragen.

Fragen zum Rechner

Make-or-Buy heißt: selbst fertigen (make) oder zukaufen (buy). Beim Fräsen vergleicht man die Kosten je Stück auf der eigenen Maschine mit denen eines vorliegenden Angebots; der Rechner auf dieser Seite macht das mit Ihren Zahlen.

Sie bleiben in Ihrem Browser. Mit „In Anfrage übernehmen“ gehen nur Losgröße, Lose je Jahr, Laufzeit, Termin und gewünschte Auftragsform ins Formular; Kostensätze, Zeiten und das Ergebnis des Vergleichs werden nicht übertragen.

Verfasst von der Evotec GmbH, Arnsberg · Stand 02.10.2026

Ergebnis in der Hand? Dann fehlt nur noch unser Angebot.

Übernehmen Sie das Mengengerüst ins Formular und hängen Sie die Zeichnung an. Mit unserem Angebot rechnen Sie den Vergleich anschließend mit echten Zahlen nach.

Zur Alten Ruhr 4a, 59755 Arnsberganfragen@evotec-gmbh.de